Der Kreisparteitag möge beschließen:
Der Kreisvorstand und die CDU-Mitglieder der BVV-Fraktion in Charlottenburg-Wilmersdorf werden gebeten, sich auch weiterhin mit Nachdruck für den Erhalt der Außenstelle der Stadtbibliothek im Bürgerzentrum Halemweg in bezirklicher Zuständigkeit einzusetzen und darauf zu drängen, dass im Rahmen angemessener Öffnungszeiten alle fachlich üblichen Angebote auch zukünftig den Nutzerinnen und Nutzern unterbreitet werden.
 
Begründung:
Seit Jahren ist es ein berechtigtes Anliegen der CDU auf allen Ebenen, verschiedenste kulturelle Angebote mit hoher Qualität im eher bildungsfernen Norden Charlottenburgs zu machen, um speziell gegenüber jungen Menschen, aber auch für Seniorinnen und Senioren unser Interesse an einer positiven Entwicklung vor Ort zu dokumentieren. (Bürgeramt, Jugend-Kunst-Schule, Jugendtreffs Heckerdamm und Halemweg, Integrations-Kita „Theo Tintenklecks“, Pflegestützpunkt Heinickeweg etc.)
 
In dieses Angebotsfeld gehört auch die Stadtteilbibliothek im Bürgerzentrum Halemweg, die nach unserer Überzeugung nur dann ihre Aufgaben voll erfüllen kann, wenn hier vor Ort mit der nötigen Fachlichkeit und in enger Verbindung und Verzahnung mit der Hauptbibliothek des Bezirks eine noch bessere Vernetzung mit dem Wohnumfeld angestrebt wird und umgesetzt werden kann.
 
Antragsteller:
Judith Stückler, Joachim Krüger, Helmut Süßund die übrigen Mitglieder des CDU-Ortsvorstandes von Charlottenburg-Nord

 

Der Kreisparteitag möge beschließen:
Kreisvorstand und BVV-Fraktion der CDU Charlottenburg-Wilmersdorf werden gebeten sich dafür einzusetzen, dass das Nachbarschaftszentrum am Halemweg in Charlottenburg-Nord den Namen
 
Begründung:
Der Name Harald Poelchau gehört zu Charlottenburg-Nord! Demnächst wird die Poelchau-Oberschule ihren Standort Richtung Olympia-Gelände verlagern. Gerade ist nach heftiger Diskussion ein Namenskompromiss gefunden worden, der Harald Poelchau weiterhin im Schulnamen verankert.
 
Trotzdem halten wir es für notwendig, zu handeln, denn mit dem Schulumzug wird der Name Harald Poelchau aus dem Bereich Charlottenburg-Nord verschwinden.
 
Poelchau war nicht nur ein engagierter evangelischer Christ der Bekennenden Kirche, sondern er hat während der Nazi-Diktatur bis zum Ende des Krieges 1945 vielen Menschen auf der Flucht vor den Nazi-Häschern zu einer sicheren Unterkunft verholfen sowie den in Plötzensee zum Tode Verurteilten letzten Beistand geleistet und häufig die letzte Möglichkeit, ihrer Familie eine Nachricht zukommen zu lassen, ermöglicht.
 
Auch nach dem Krieg war er bis zu seinem Tode als engagierter Gefängnisgeistlicher tätig. In Israel sind er und seine Frau Dorothee als „Gerechte unter den Völkern“ von der Gedenkstätte Yad Vashem 1971 anerkannt worden.
 
Deshalb schlagen wir vor, das Nachbarschaftszentrum am Halemweg nach Dorothee und Harald Poechau zu benennen.
 
Antragsteller:
Judith Stückler, Joachim Krüger, Helmut Süßund die übrigen Mitglieder des CDU-Ortsvorstandes von Charlottenburg-Nord

 


Grundsatz der CDU-Verkehrspolitik im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf und im Land Berlin ist der Grundsatz umfassender gegenseitiger Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer untereinander.
Bei allen zukünftigen Überlegungen und Planungen sollte die Union auch im Bezirk Anwalt der jeweils schwächeren Verkehrsteilnehmer sein und zugleich für einen allseits tragfähigen Interessenausgleich eintreten.
 
Ausgangspunkt der Verkehrs- und Wegeplanung ist dabei die gefahrenarme und zugleich barrierefreie Bewegungsfreiheit der Fußgänger, die auch und vorrangig für gehbehinderte Menschen, Menschen mit Rollatoren oder im Rollstuhl ebenso gelten muss wie für Familien, die mit Kinderwagen unterwegs sind.
Ein gut gesichertes und ausreichend breites Radwegenetz muss auf einer gut durchdachten Wegeplanung über die Bezirksgrenzen hinweg basieren.
 
Jede Art von Schikanierung des Autoverkehrs aus ideologisch-erzieherischen Gründen lehnt die CDU entschieden ab. Eine künstliche Parkplatzverknappung zum Verdrängen des Individualverkehrs nimmt den mündigen Bürgern ihre Wahlfreiheit. Moderne Verkehrsangebote (Carsharing etc.)müssen sich durch ihre Attraktivität, nicht jedoch durch ideologische Bevormundung durchsetzen.
 
Der ÖPNV als preiswertes und umweltfreundliches Angebot soll weiter ausgebaut werden und dabei der Übergang vom  Individualverkehr aus dem Umland und den Außenbezirken durch ein besseres P. u. R.-Angebot attraktiver gemacht werden.
 
Beim Ausbau des ÖPNV ist der U-Bahn-Streckenerweiterung und der nachfrageorientierten Taktverdichtung bei Bussen und Bahnen Vorrang einzuräumen. Busspuren und Bushalteplätze sind nach neuesten Erkenntnissen weiterzuentwickeln. Die Neueinrichtung von Straßenbahnlinien ohne separaten Gleiskörper und damit verbundener Einschränkung des fließenden Individual- und Wirtschaftsverkehrs lehnen wir ab.
 
Unser Leitbild ist, dass jeder Verkehrsteilnehmer sich an die gültigen Regeln hält. Eine sachgerechte und effiziente Kontrolle sowie im Bedarfsfall auch wirkungsvolle Ahndung soll dabei sichergestellt werden.
Dazu ist die Personalstärke der Ordnungsbehörden (Polizei, Ordnungsämter) aufgabengerecht anzupassen.
 
Judith Stückler und Joachim Krüger sowie die Mitglieder des Ortsvorstandes CDU Charlottenburg-Nord